Die Klavierspielerin

Erika Kohut gibt Klavierunterricht am Wiener Konservatorium. Sie ist Anfang vierzig und teilt sich mit ihrer streng kontrollierenden Mutter nicht nur die Wohnung, sondern auch das wuchtige Ehebett. Gefangen zwischen dem Wunsch nach Liebe und der Dominanz der Mutter, flieht sie manchmal. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie nur als Voyeurin. Bis sich eines Tages der junge Student Walter Klemmer in den Kopf setzt, den emotionalen Panzer der Frau zu durchdringen. Ihr Verhältnis entwickelt sich zu einem Spiel zwischen Anziehung und Abstoßung, wobei nach und nach die seelischen Abgründe der Klavierlehrerin ans Licht kommen. Michael Hanekes Adaption des gleichnamigen Bestsellerromans von Elfriede Jelinek ist dreifacher Preisträger bei den Filmfestspielen in Cannes im Jahr 2001.

A/F 2001, 130 min, FSK 16, R: Michael Haneke, D: Isabelle Huppert, Benoit Magimel, Annie Girardot




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